Ein Ereignis, das jedes Jahr wiederkehren darf!

Ganz wie die Olympischen Spiele findet die Sportition schon seit einigen Jahren mit immer wiederkehrendem Erfolg statt. In diesem Jahr ging es für die Studierenden der DHBW Stuttgart (Campus Horb & VWA) auf eine lange Reise. Austragungsort war in diesem Jahr die Sportstadt Riesa.
Die Hürde, über 500 km zu fahren, wurde mit 2 Bussen, welche vollbesetzt waren und einer vor Vorfreude strotzenden Studierendenschaft, am letzten Juniwochenende genommen. Die ersten Eindrücke des Sportzentrums Riesa konnten von den über 100 Mitgereisten bei Ankunft und Welcome-Party gewonnen werden. Das Gelände rund um die Erdgasarena hatte alles was das Sportlerherz begehrt. Als Unterkunft für die Studierenden wurden Klassenräume einer nur 350 m entfernten Schule bereitgestellt.
Der Turnierstart zu den verschiedenen Sportarten begann am Samstag ganz unterschiedlich. Neben den kommerziellen Sportarten wie Fußball, Hallen-/Beachvolleyball und Badminton waren die Veranstalter kreativ und boten Aquathlon, 5 Kampf, Bob-Anschub, Streetball und Mensch ärger dich nicht an. In 7 der 9 Sportarten war die DHBW Stuttgart (Campus Horb & VWA) vertreten.
Allein im Fußball traten 6 Stuttgarter Mannschaften in fünf 6er Gruppen an, was die Hoffnung auf einen Podiumsplatz schürte. Nachdem die Mannschaften mit gewissen Startschwierigkeiten die Vorrunde aber souverän meisterten, mussten 4 von ihnen nach packenden Zwischenrundenspielen den kürzeren ziehen und landeten somit zwischen den Plätzen 9 bis 15. Nur die Mannschaften „DHBW Stuttgart United“ und "Dynamo Tresen" zogen ins Viertelfinale ein, in denen sie sehr unglücklich ihren Gegnern unterlagen.
Im Hallenvolleyball wurden 2 Mannschaften durch den Volleyball Hochschulsportkurs gestellt. Die Teams „UniSex“ und „UniSex fun“ überstanden ebenfalls ihre Vorrunden ohne Probleme und landeten in der Zwischenrunde in derselben Gruppe. Hier war das interessanteste Spiel wohl das der Mannschaften gegeneinander, bei dem sich „UniSex fun“ durchsetzte und sich den 2. Platz in der Zwischenrunde sicherte. Die Endrunde konnten sie leider nicht so erfolgreich bestreiten und landeten zum Schluss auf dem 6. Rang.
Die mit Abstand ausdauerndste Sportart der Sportition 2011 wurde in Mensch ärgere dich nicht betrieben. Ein Team bestand aus 5 Spielern, einem Würfler und 4 Spielfiguren. Die Teams der verschiedenen BA’s / DHBW’s lernten sich hierbei ziemlich gut kennen, da allein das Vorrundenspiel knappe 3,5 Stunden dauerte. Wobei die zwei Stuttgarter Teams „Bräschlingsgsälzbäre“ und „Pub Crawlers“ insgeheim ganz froh waren nicht das Finale erreicht zu haben und somit gezwungen gewesen wären, nochmals eine zweite Ausdauerrunde zu starten. Am Ende gewannen die „Doppelgänger der New Kids“ aus Mannheim.
Im Aquathlon trat ganz tapfer Stefan Fritz von der VWA, als einziger aus Stuttgart, gegen ein paar hochkarätige Gegner an und schaffte in der Kombination aus schwimmen und laufen ein Platz im Mittelfeld zu erlangen.

Die erfreulichsten Nachrichten sind die über unsere Siegermannschaften. Im Bob-Anschub schafften es Yannick Krieger und Jona Lehr in einer rekordverdächtigen Zeit den Bob über ca. 10 Meter in 3,95 Sekunden übers Ziel zu bugsieren und standen damit unangefochten auf dem 1. Platz. Ebenfalls ein Podiumsplatz erreichten Patrick Heuschkel und Denis Berkovich. Die beiden Übungsleiter des Hochschulsport-kurses Badminton erkämpften sich den 3. Platz und brachten als zweite Mannschaft einen Pokal nach Stuttgart.
Diese Erfolge wurden noch am gleichen Abend bis hin in die frühen Morgenstunden gefeiert. Um 7.30 war die Nacht aber auch schon wieder zu Ende und so hieß es einzupacken, aufzuräumen und die Busfahrt zurück nach Stuttgart anzutreten. Am Sonntagabend gegen 17:15 Uhr waren alle Studierenden wieder zurück und sagten sich: „Tschüss Sportition, hallo Alltag“.

Eines aber bleibt auch dieses Jahr wieder; jede Menge unvergessliche Erinnerungen, neue Freunde und Bekannt-schaften, sowie Muskelkater und Schlafmangel.
Mir hat das Wochenende sehr viel Spaß gemacht und ich bedanke mich bei den Ausrichtenden, den Teilnehmenden und dem DHBW Hochschulsport.
Tony Bußler
Sportreferat DHBW Stuttgart